Mehr möglich
Herren-Thüringenliga: Post SV Zeulenroda 9:4 TTV Bleicherode
Gegen den Spitzenreiter aus Zeulenroda mussten die Bleicheröder Tischtennis-Herren zwar eine eingeplante Niederlage hinnehmen, dennoch trauerte man am Ende doch einigen vergebenen Chancen hinterher. Zwar hatte für ein Remis alles perfekt laufen müssen, ein besseres Ergebnis wäre aber auf jeden Fall drin gewesen.
Dass man sich auf Augenhöhe bewegte zeigten bereits die beidem Eingangsdoppel, die in den entscheidenden Phasen allerdings zugunsten der Gastgeber kippten. So blieb lediglich das Dreierpaar erfolgreich, indem Tim Liebergesell/Drick ein 0:2 drehen konnten und damit den Anschluss herstellten.
Wirkungstreffer landeten dann die Zeulenrodaer Spitzenkräfte Strzakowski und Carl, die den Kalistädtern Spieß (6,8,7) und Zablowski (5,9,5) wenig Entfaltungsmöglichkeiten ließen.
Doch die Bleicheröder kämpften, Tobias Liebergesell holte sich ein hart umkämpftes 3:2 gegen Alesi und auch Bruder Tim schien sich nach dem 0:2 Rückstand (10,10) gegen Sichwardt rechtzeitig mit dessen Abwehrspiel anzufreunden (8,3). Doch ausgerechnet im Entscheidungssatz folgte zu Beginn eine kurze Schwächephase, nach dem 1:4 enteilte der Postler (6:11).
Den nächsten Krimi lieferten sich Spiegelhauer und Wagner. In einem jederzeit packenden Duell über die komplette Distanz hatten eigentlich beide Protagonisten den Zähler verdient gehabt. Schlussendlich schlug sich Fortuna auf Seiten Spieglhauers, der beim 16:14 mehrere Matchbälle nervenstark abwehren konnte. Leider agierte Ersatzmann Drick gegen Nachwuchsakteur Jost vor allem die ersten beide Durchgänge unglücklich (-10,-10,-6), sodass man zur Halbzeit mit 3:6 ins Hintertreffen geriet.
Im Duell der Spitzenspieler zeigte Zablowski gegen den Polen Strzakowski dann eine starke Vorstellung. Wie ausgewechselt dominierte er die Partie zwei Durchgänge nach Belieben (9,6). Leider riss der Spielfaden dann komplett (-2,-2). Erst im Entscheidungssatz schien sich das Blatt wiederum zu wenden, beim Stande von 5:1 schien der Bleicheröder Kapitän an alter Wirkungsstätte auf dem Weg zum Sieg. Doch der ausgebuffte Pole, in dieser Spielzeit noch ohne Niederlage, agierte unbeeindruckt nun fast fehlerlos und holte mit dem 11:9 einen echten Big Point.
Nachdem Spieß auch seine zweite Partie abgeben musste (0:3 gegen Carl) waren die Messen schließlich gesungen.
Tobias Liebergesell betrieb noch etwas Ergebniskosmetik und unterstrich mit einem 3:2 über Sichwardt seine derzeit bestechende Form. Am Nachbartisch musste sich Tim Liebergesell allerdings dem starken Alesi beugen, sodass das untere Paarkreuz nicht mehr an die Tische musste.
Nun gilt es konzentriert in ein Hammerwochenende zu starten. Am Samstag präsentiert man sich gegen Schwarza an heimischen Tischen (17 Uhr), am Sonntag geht es dann nach Erfurt, wo man erst Sponeta II und dann Sponeta I bespielt.
TTV: Tobias Liebergesell 2; Spiegelhauer 1; Tim Liebergesell, Drick je 0,5; Zablowski, Spieß je 0