Schlappe in Ostthüringen
Thüringenliga: Post SV Zeilenroda 9:4 TTV Bleicherode
Mit einer deutlichen Niederlage verabschiedete sich die erste Herrenmannschaft des TTV Bleicherode in die Winterpause. Beim klaren 4:9 gegen den bis dato punktgleichen Post SV Zeulenroda schien die Luft raus zu sein.
Zur Aufstellung:
Bei den Südharzern musste Michael Rutz ersetzt werden. Für ihn sprang Leo Koch aus der TTV Reserve ein. Die Gastgeber konnten aus dem Vollen schöpfen.
Die Doppelrunde startete mit zwei schnellen Partien. Tobias Liebergesell und Koch hatten gegen Vorisek und Sichwardt keine Chance (0:3). Parallel dazu konnten die Bleicheröder Czosnyka und Tim Liebergesell gegen Sulc und Heß einen klaren 3:0 Sieg einfahren. Einen ersten Knackpunkt gab es im Spiel des Bleicheröder Spitzenduos Hagemeier/Gluza, welches überraschend gegen Walther/Anders den Kürzeren zog (2:3).
Im oberen Paarkreuz fehlte es Tobias Liebergesell gegen den Tschechen Vorisek an der Leistungsbereitschaft (1:3). Hinzu kam der deutlich spürbare Trainingsrückstand. Einen ähnlichen Spielverlauf gab es bei der Gegenüberstellung von Gluza und Sichwardt. Der Wahlbleicheröder Gluza zeigte zwar eine couragierte Leistung, agierte letztlich aber doch zu fehlerhaft (1:3). Als auch noch das starke mittlere Paarkreuz der Bleicheröder punktlos blieb, schien der Widerstand der Kalistädter gebrochen. Tim Liebergesell siegte im Anschluss gegen Heß mit 3:1 Sätzen. Leo Koch spielte am Nachbartisch ein riesen Partie. Gegen den agilen Anders lief für den Bleicheröder Youngstar alles zusammen (3:1).
In der zweiten Einzelrunde machten die Gastgeber kurzen Prozess. Sowohl Tobias Liebergesell als auch Marco Gluza hatten gegen Sichwardt bzw. Vorisek keine Chance (0:3 bzw. 1:3). Hanjo Hagemeier sorgte gegen Walther noch einmal für Ergebniskosmetik, bevor Czosnyka trotz eines starken Auftritts gegen Sulc mit 2:3 Sätzen verlor und letzterer damit die 4:9 Niederlage besiegelte.
Fazit:
So richtig kamen die Bleicheröder nicht ins Spiel. Dabei darf auch die lange Anreise keine Ausrede sein. In Anbetracht der Personalsituation und des Trainingsrückstandes einiger Akteure kommt die Winterpause zur rechten Zeit. Trotz aller Probleme können die Landesliga-Herren des TTV mit dem Verlauf der bisherigen Saison zufrieden sein. Die Kalistädter überwintern auf Rang fünf der Tabelle und haben sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. In den kommenden Wochen gilt es den Trainingsrückstand aufzuholen und mit der Personalplanung für die Rückrunde zu beginnen. In der zweiten Januarwoche steht dann gleich eines der wichtigsten Spiele der Rückrunde an. Gegen den abstiegsgefährdeten USV Jena müssen die zwei Punkte im Südharz bleiben.
GLÜCK AUF!